Pascal F.E.O.S. - Self Reflexion (2003)

Der zweite Longplayer von Pascal FEOS kommt in seinem üblichen kompakten, minimalistischenSound daher und ist wieder eine feine Mix CD, die gut am Stück gehört werden kann, weil sie einen Spannungsbogen besitzt, der das Album am Ende ausklingen lässt. Man merkt in diesem Punkt die geniale Mischung von DJ und Produzent, sodass ich dieses Album durchaus als Konzept einordne.

Schon der Openener Split Second groovt ganz gewaltig und bringt Lust auf mehr. FEOS Jazz wartet mit einem triballastigen Hintergrundrhythmus und mit Jazzelementen auf, während Losin' America diesen wohlgeformten harten FEOS Sound besitzt, der im Club so richtig kickt ! Hehe, hierbei kann ich mein Tanzbein selbst in den eigenen 4 Wänden kaum still halten. So soll es sein. Base Network ist mein persönliches, minimalistisches Highlight auf diesem Album und dürfte auch weltweit einige Dancefloors zum Glühen gebracht haben. Weiterhin sind mir unter den insgesamt 14 Songs Audiophonie, Mindtouch und Mantronix genehm.

Im Vergleich zum Vorgänger besitzt Self Reflexion weniger Trance Elemente. Vom Beat her ist das Album konsequente Club Musik, allerdings stehen außerhalb der Rhythmussektion Elemente im Vordergrund, die es wohnzimmertauglich werden lassen. Die Mixtur aus Club- und Wohnzimmermusik ist FEOS wieder einmal sehr gut geglückt und das sogar mit seinem sehr eigenständigen Sound. Bravo. Ich mag Self Reflexion, sollte aber besser darauf hinweisen, dass dies keineswegs Mainstream Musik ist !

http://www.discogs.com/release/130638

21.05.2004