Was soll das hier ?
Ich stelle mir hierunter eine Rubrik meiner Homepage vor, wo
ich Dinge zum Besten gebe, die mich zur Zeit beschäftigen,
denn Thema soll hier meine Wenigkeit in der Weite dieser schrecklichen
Welt sein. Das kann neben Alltäglichem auch etwas Politisches
sein. Tja, das wird die Rubrik sein, in der ich mitteilen kann.
Ich kritisiere viel an unserer jetzigen Gesellschaft und in vielen
Diskussionen wird mir vorgeworfen, warum ich mich nicht engagiere,
wenn ich so viel anders machen würde. Voilá - das
könnte eine Reaktion auf die Kritik sein.
Bin gespannt, was mir so alles einfallen wird und ist ferner
eine gute Schule, seine Gedanken zielgerichtet ordnen zu müssen.
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Ein Credo
Kürzlich fiel mir während einer Aufräumaktion in meinem Wohnzimmer ein kleines Büchlein in die Hände, das ich von einem 2Sterne General zu meiner Beförderung zum Leutnant erhalten hatte. Nun bin ich diesem Berufszweig seit einigen Jahren entwachsen, umso mehr freut es mich die persönliche Widmung zu lesen, die ferner ein paar Ratschläge über diesen besonderen Berufstand enthält. Diese möchte ich hier wiedergeben, da man sie auch außerhalb einer Armee im übertragenen Sinn anwenden kann. Zumindest sind sie es wert, über sie nachzudenken. Und in der freien Wirtschaft wünschte ich mir, dass ein Teil davon beherzigt werden würde. Ich erlebe immer wieder, wie schwach 'Führungsqualitäten' im Management teils ausgebildet sind.
- Bleiben Sie stets ein Indivuum, aber: denken Sie daran, daß Sie immer als Offizier gefordert werden.
- Lieben Sie Ihr Leben wie Ihre Mitmenschen es tun, aber: verlieren Sie Ihren Eid nicht aus den Augen, der Lebensopfer einschliesst.
- Bemühen Sie sich, die Forderungen Ihrer Vorgesetzten zu erfüllen, aber: melden Sie rechtzeitig Überforderungen, die Ihre Soldaten nicht zu tragen vermögen.
- Gestalten Sie den Dienst Ihrer Soldaten mit einem dichten Programm, aber: achten Sie auf Ausgleich und angemessene Freizeit.
- Fordern Sie viel und hart, aber: machen Sie vor und halten Sie Maß.
- Scheuen Sie keinen Tadel, aber: beachten Sie, daß Lob viel stärker motiviert.
- Suchen Sie herzlichen Kontakt zu Ihren Soldaten, aber: achten Sie auf den wichtigen Führungsabstand.
- Vermeiden Sie Übertreibungen und naive Schönfärberei, aber: führen Sie stets mit Optimismus.
- Beherrschen Sie Ihre Waffen und Geräte bis ins Detail, aber: geben Sie Ihren Untergebenen auch die Chance, mal besser zu sein.
- Übertreiben Sie das Thema "Stil und Formen" nicht, aber: bedenken Sie, wieviele Karrieren schon an "ein bißchen zu wenig" unerkannt scheiterten.
- Legen Sie nicht zu viel Besonderes in unseren besonderen Beruf, aber: hüten Sie sich in jeder Art von Job-Denken.
- Nehmen Sie Ihren Beruf ernst, aber: vergessen Sie das Lachen nicht, denn erst dann macht er Freude.
Huldigung an meine Tageszeitung "Die Welt"
Wir leben zur Zeit im Informationszeitalter. Wie antiquiert mag es da anmuten, wenn man so wie ich eine überregionale, tägliche Zeitung verschlingt. Insbesondere eine, für deren Anhängerschaft man ins politische konsvervative Lager gesteckt wird. Wie auch immer - ich möchte den täglichen Genuß der "Die Welt" nicht missen. Sicherlich, sie entspricht zur Zeit meiner überaus liberalen Denkhaltung. Aber mitnichten ist es nur das, weswegen ich sie lese. Ferner ist es ein feines, übersichtliches Layout und die seit einigen Jahren hervorragende Auslandsberichterstattung. Vor allem die Essays der Gastautoren faszinieren mich, erfährt man so etwas über die Geschehnisse und das Denken anderer Länder.
In bezug auf Informationen stellen Berichtsmedien immer eine Auswahl dar, da man sich nicht umfassend informieren, geschweige denn dies alles behalten kann. Meinungen sind daher von dieser Auswahl beeinflusst und so wird man bei mir schnell merken, dass ich von der "Welt" im positiven Sinne geprägt bin. An ihr schätze ich, dass der Leser mit den verschiedensten Meinungen konfrontiert wird, sodass sich mit Themen auseinander gesetzt werden muss. Man kann durchaus mit dem ein oderen anderen Verfasser einer Meinung sein, jedoch ist es der Charme einer Zeitung neben der Auswahl der wichtigsten Geschehnisse, die Denkfabrik des Lesers anzuregen, sodass dieser sich eine eigene Meinung bildet. Und gerade dies leistet für mich die Welt hervorragend. Großes Lob an dieser Stelle !
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