Cocktails, die leckeren Gaumenfreuden
Oje, diesen Gebräuen könnte ich einen Großteil
meines Lebens widmen, schmecken gerade die karibisch-fruchtigen
Cocktails so lecker ! Vor ein paar Jahren habe ich anlässlich
meiner ersten Homepage und einigen Cocktailsessions im Freundeskreis,
ein paar Rezepte online gestellt. Damals war es die Intention,
Erfahrungen weiter zu geben, was schmeckt und wie man selber möglichst
günstig und mit wenig Equipment was mixen kann. Ich bin zwar
kein Mixprofi, jedoch kann man mit einem Minimum an erlesenen
Zutaten doch Erstaunliches erreichen. Demnächst werde ich
hoffentlich hier die Adaption der damals bereits veröffentlichten
Rezepte präsentieren können. Weil die Anpassung des
Designs jedoch zeitaufwendig sein wird, bitte ich um etwas Geduld:
die ganzen Rezepte liegen bisher in einer großen Tabelle
vor, deren Ladezeit viel zu lange dauert. Nicht die feine englische
Art und die Umstellung auf mein neues Design und vor allem auf
einzelne Html Dateien pro Rezept bzw. Alphabetbuchstabe (ich hadere
noch mit mir über den richtige Weg), sind arbeitssam. Andere
Bereiche geniessen vorerst Priorität. So, habe das Grobe
schon feddich gestellt, jedoch feilt noch der Feinschliff - wie
das Datum am Ende des Dokumentes zeigt, Nachfolgendes ist 2 Jahre
alt !!!
Cocktails oder die Kunst den Alkohol
zu verstecken
Und das ist wirklich eine Kunst, denn aus einem „guten“
Cocktail soll kein Alkohol herauszuschmecken sein. Und da sind
wir schon beim Thema: Was ist denn überhaupt ein Cocktail
? Umgangssprachlich wird darunter i.d.R. Ein Bargetränk mit
hochprozentigem Alkohol verstanden. In der Wissenschaft des „Mixens“
wird weiter differenziert. Hier gibt es Shortdrinks, Longdrinks,
Cooler, Shooter usw. . Hauptsächliches Unterscheidungsmerkmal
ist die Menge an Flüssigkeit und der Alkoholgehalt. Während
Shortdrinks etwa bis 8cl gehen, werden Cocktails als Longdrinks
bezeichnet, wenn sie mehr als 14cl messen. Shortdrinks besitzen
daher meistens einen höheren Alkoholgehalt als Longdrinks.
Als Cooler werden alle durststillenden Longdrinks bezeichnet,
häufig auf der Grundlage von Sodawasser oder Ginger Ale.
Ich möchte diese Wissenschaft nicht weiter vertiefen, weil
erstens dafür weitaus informativere Seiten gibt, und zweitens
ich nur ein paar leckere Cocktails und das dazu (minimum-) notwendige
Werkzeug vorstellen möchte.
Man kann natürlich Cocktails auf einfachste Art und Weise
mixen, indem man die jeweiligen Zutaten nach Rezept zusammenkippt
und gegebenenfalls in einem Küchenmixer umrührt. Für
mich ist das Banauserei, da man dadurch diesen leckeren Getränken
nicht gerecht wird. Dem Cocktailmixen- und trinken gebührt
ein gewisses Ambiente. Das fängt bspw. beim richtigen Glas
zum Cocktail an und endet mit schönen Shakern ... . Ich will
ja damit nur sagen, dass es halt zelebriert werden muß.
Wenn schon betrinken, dann bitte doch stilvoll mit Anstand !!!
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Das
Gerät
Die
Hausbar
Die
Rezepte
Was benötigt
man also ausser den Getränken ?
-
einen Shaker (am Besten mit integriertem Barsieb,
bspw. Von WMF für ca. Euro 20)
-
einen stabilen Eiscrusher (zerkleinert das Eis,
damit es länger kühlt; bei vielen Cocktails notwendig)
-
eventuell einen Jigger (Edelstahl Messbecher
für 2 u. 4cl)
-
einen elektrischen Küchenmixer um Obst,
Gemüse, etc. zu zerkleinern; unbedingt darauf achten, dass
er Eis crushen kann
-
viel Eis
-
brauchbare Gläser (ein Longdrink aus einem
kleinen Glas turnt nur ab ....)
-
Saftpressen (per Hand, elektrisch ....)
-
Kosten: insgesamt ca. Euro 100 - 150
Ihr könnnt fürs Gerät z.B. bei der Hamburger
Wäscherei vorbeischauen.
Was sollte in
die kleine Hausbar ?
Hier streiten sich die Geister, denn eine gut sortierte Hausbar
zum Mixen ist sehr sehr teuer. Desweiteren scheiden sich ebenfalls
die Geister an der Qualität der Zutaten. Solls etwas teurer
und dafür leckerer oder schööön billig sein.
Da wie ich oben schon erwähnte das Cocktailschlürfen
zelebriert werden sollte, bin ich der Meinung, dass in eine gute
kleine Hausbar nur feine Sachen gehören. Durch eine geschickte
Auswahl, kann man dann relativ viele leckere Cocktails auch günstig
mixen. Mit Sicherheit ist die folgende Auswahl nicht das Optimum
- sie stellt lediglich meinen Geschmack und meine Erfahrungen
dar.

Ich beginne mal mit dem Alkohol:
-
weissen Rum, der wenig Eigengeschmack hat (bitte
keinen Bacardi, da der „gepanscht“ ist. Gut: Appleton,
Mount Gay, evtl. Chachaca (für Caipis), Havanna Club)
-
braunen Rum, hier je nach Geschmacksrichtung
aussuchen, denn viele haben einen starken Eigengeschmack, der
sich nicht für jeden Drink eignet (relativ neutral: Mount
Gay, Appleton, Jamaica Rum, Cacique; süss dagegen: Brugal
und Myers Rum)
-
Vodka (hier reicht der durchschnittliche Supermarktvodka
aus)
-
Whisky (am Besten eine Marke, die zum Mixen
nicht zu Schade ist, aber auch keine Kopfschmerzen verursacht.
Muss nicht gerade mein Freund Jim sein)
-
Contreaux (der ist zwar relativ teuer, aber
man kann ihn als Aperitiv ebenso pur wie auch zum Verfeinern
von Cocktails benutzen - hält sich meistens daher ziemlich
lange)
-
Amaretto (Supermarktqualität reicht vollkommen
aus, wird sich auch lange halten)
-
Tequila
-
Gin (Gordon, „der von Aldi“ oder
mein Liebling: Bombay Saphire)
-
Kosten: ca. Euro 75 - 100.
Man muss natürlich nicht alles haben, aber mit den aufgeführten
Getränken ist ein Grundstock vorhanden, mit dem spontan die
verschiedensten Getränke gemixt werden können ! (Flexibiliät
war noch nie billig)
Mit etwas Glück bekommt man sogar eine gute Auswahl im Supermarkt
um die Ecke. Um jedoch Preise vergleichen zu können und um
eventuell seine Lieblingspirituose aus dem Urlaub ebenfalls in
Deutschland geniessen zu können, empfielt sich das Internet
! Lohnenswert sind die Die
Weinquelle und die Barpartner.
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Antialkoholisch
-
sämtliche Saftsorten, besser ist aber
„frischgepresst“ (Orangen- u. Apfelsaft, Birnen-,
Ananas- u. Bananensaft, Maracuja, zur Not auch Multivitamin.
Tip: Saft aus den Fruchtcocktaildosen nehmen)
-
Mineralwasser, am Besten mit wenig Kohlensäure
(wegen Shaker)
-
Cola
-
Tonicwater
-
Grenadinen- oder Kirschsirup, Limettensirup
-
falls Farben gewünscht werden: Minzsirup
(grün) und Blue Curacao (ist Aprikosen Brandy - man kann
aber auch den Contreaux nehmen, falls „blau“ nicht
gewünscht wird. Der Contreaux ist eh edler)
-
Kosten: ca. Euro 15
Sonstiges
- Sahne (süss)
- Zitronen
- Angostura (Bitter Mittel, ganz nett - aber nicht unbedingt
notwendig)
- Zucker
- verschiedene Fruchtsorten (entweder frisch oder als Konserve)
- Strohalme
- viel Eis (einfach: Eiswürfelbeutel)
- Cocosnusscreme aus der Dose (gibt's in besser sortierten Supermärkten
- häufig in der asiatischen Abteilung)
- Kosten: ca. Euro 15
FAZIT: Mit ca. 215 Tacken seid ihr dabei :-)
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Eine kleine Auswahl an
leckeren Rezepten
Für Rezepte kann ich generell das im Falken
Verlag erschienene Mixbuch empfehlen (ISBN 3-8068-4733-9). Ist
recht umfangreich und natürlich wesentlich schöner als
ein Ausdruck meiner Rezepte. Gute finde ich an dem Buch, dass die
Cocktails nach dem Basis-Alkoholgetränk sortiert sind, man
mit seiner Hausbar schnell einen möglichen Cocktail findet
...
Weiterhin kann ich für Rezepte und den Genuß Cojito.de
empfehlen. Ist auf jeden Fall einen Klick wert. Und wer den neuesten
Rausch-Trend, Absinth, mal erleben möchte, der kann beim Absintheon
vorbeischauen.
Stand: April 2002
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